Bundesministerin Verena Hubertz übergibt Förderbescheid – Neubau soll 2028 eröffnet werden

Am vergangenen Freitag durften wir Bundesministerin Verena Hubertz auf dem Ernst-Reuter-Sportfeld begrüßen. Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Übergabe eines Förderbescheids und eines symbolischen Förderschecks in Höhe von rund 863.550 Euro an das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf für den Neubau des Funktionsgebäudes Hockey beim BHC.

Die Fördermittel stammen aus dem Bundesförderprogramm zur Sanierung und Modernisierung kommunaler Sportstätten in Deutschland (kurz „Sportmilliarde“) und wurden seitens des Bezirksamts zweckgebunden beantragt. Die Förderung ist ein starkes Signal für den Hockeysport in der Sportmetropole Berlin und für die Zukunft des Ernst-Reuter-Sportfelds als bedeutenden Standort in Hockeydeutschland.

Ein modernes Funktionsgebäude für die Zukunft

Das bestehende Funktionsgebäude stammt aus den 1950er-Jahren und ist den heutigen Anforderungen an einen modernen Trainings- und Wettkampfbetrieb nicht mehr gewachsen. Die Kabinen sind deutlich zu klein, die Anzahl der Kabinen ist zu wenig, die Ausstattung ist nicht mehr zeitgemäß und die Bausubstanz weist erhebliche Mängel auf. Ein Neubau ist daher zwingend erforderlich, um den Sportler*innen künftig angemessene Rahmenbedingungen bieten zu können.

Der Beginn der Abriss- und Neubauarbeiten ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen. An gleicher Stelle soll ein modernes, zweigeschossiges Gebäude mit insgesamt zwölf Kabinen entstehen. Vier der Kabinen werden den internationalen Anforderungen der FIH entsprechen. Ergänzt wird das Raumangebot durch einen Besprechungsraum sowie einen Raum für Physiotherapie. Auch energetisch wird der Neubau auf dem neuesten Stand sein: geplant sind unter anderem der Einsatz von Wärmepumpen und eine Photovoltaikanlage. Das Gesamtinvestitionsvolumen in das Projekt liegt bei über 2 Mio. Euro. Die Wiedereröffnung des Funktionsgebäudes ist für das Frühjahr 2028 vorgesehen.

Investition in den Sport und den Standort Berlin

Für den BHC ist der geplante Neubau ein wichtiger Schritt, um die sportlichen und infrastrukturellen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft weiterzuentwickeln. Ein leistungsfähiges sportliches Umfeld braucht nicht nur engagierte Athletinnen und Athleten sowie qualifizierte Trainer*innen, sondern auch eine moderne und funktionale Infrastruktur.

„Ein starkes Signal für den Hockeysport in der Sportmetropole Berlin und für den Standort Ernst-Reuter-Sportfeld. Die Förderung und der geplante Neubau sind wichtige Investitionen in die Zukunft unseres Sports. Beim BHC schaffen wir ein Umfeld, das sportlichen Erfolg möglich macht. Dazu gehört neben unserer engagierten Vereinsgemeinschaft auch eine Infrastruktur, die den Anforderungen eines modernen Trainings- und Wettkampfbetriebs gerecht wird. Wir freuen uns sehr, dass dieses wichtige Projekt nun einen ganz entscheidenden Schritt vorankommt.“ so Dirk Gaßmann, Präsident des Vereins.

Der Berliner Hockey-Club bedankt sich ganz herzlich bei Bundesministerin Verena Hubertz sowie bei der zuständigen Fachbereichsleiterin im Sportamt Frau Heike Götze, Frau Bezirksstadträtin Malgorzata Sibrandij und Frau Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg für die Unterstützung und das Engagement für dieses wichtige Bauvorhaben.

Mit dem Neubau wird ein weiterer wichtiger Baustein für die nachhaltige Entwicklung des Ernst-Reuter-Sportfelds und die Zukunft des Hockeysports in Berlin geschaffen.

Text & Fotos: BHC / privat