Der Berliner Hockey Club wurde am 5. November 1905 in einem Restaurant an der Kurfürstenstraße gegründet. Im Jahre 1912 konnte ein eigenes Clubgelände am Hüttenweg gepachtet werden. Es entstanden elf Tennisplätze, ein Hockey-Stadion und weitere Hockeyplätze, damals noch vor den Toren Berlins gelegen. Diese Anlage wurde 1945 von den Alliierten beschlagnahmt.

1955 wurde der Club endgültig an der Wilskistraße ansässig und konnte zum 50-jährigen Jubiläum auch ein neues Clubhaus im heutigen reetgedeckten Umkleidetrakt einweihen.

1967 entstand dann das heutige Clubheim, das Anfang der 90er Jahre nochmals aufgestockt wurde. Ein ehrgeiziges Vorhaben wurde 2007 in Angriff genommen, eine Totalsanierung des in die Jahre gekommenen Vereinsclubhauses. Dieses wurde Anfang November 2008 mit der feierlichen Wiedereröffnung und einem großen Feuerwerk abgeschlossen.

Ebenfalls zu Beginn der 90er Jahre entstand die 2-Feld-Tennishalle. Zusammen mit der bereits 1969 erstmals aufgestellten und 1987 erneuerten 1-Feld-Halle verfügte der BHC über viele Jahre während der Winterzeit über drei Tennisplätze unter Traglufthallen.

Seit der Wintersaison 2016/17 wird beim BHC in einer neuen 3-Feld Traglufthalle gespielt. Diese entspricht den neuesten energetischen Anforderungen und ist mit einer 500-Lux LED-Beleuchtung ausgestattet.

2007 wurde die Abteilung Lacrosse im BHC aufgenommen. Seitdem konnten bereits vier Deutsche Meisterschaften (Herren: 2014, U16: 2011, 2012, 2013) errungen werden.

In den vergangenen gut 110 Jahren Vereinsgeschichte konnte der Berliner HC 75 Meistertitel erringen, 27 davon wurden von den beiden Bundesligamannschaften gewonnen.

Nach neun Jahren erfolgreicher  Tätigkeit haben Michael Stieibitz und Torsten Keller-Carnap ihre Ämter im März 2017 niedergelegt, geleitet wird der Berliner HC seit dem 27. März 2017  vom Präsidenten Götz Faude, Vize-Präsidenten Tom Radau und dem Schatzmeister Alexander Martin.