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Aktuelles 

SPIELBERICHT FINALE HERREN
HARVESTEHUDER THC – UHLENHORST MÜLHEIM 6:5 (4:4)

Der Harvestehuder THC hat es geschafft und ist nach 1994 und 1996 wieder deutscher Hallenhockey-Meister. Mülheim muss nach der 5:6-Niederlage im Endspiel jedoch weiter auf den zweiten Titel nach 1987 warten. 

Schon nach zwölf Sekunden sorgte Thilo Stralkowski (1. Minute) für das erste Tor in diesem Finale. Doch die Hanseaten hatten sofort eine Antwort parat und glichen durch Benjamin Stanzl (3.) zum 1:1 aus. Auch weiterhin lieferten sich die beiden einen offenen Schlagabtausch nach immer dem gleichen Muster: Mülheim legte vor, HTHC glich aus. Auf Tobias Matanias (6.) 1:2, folgte Tobias Lietz’ (9.) 2:2. Anschließend war Stralkowski (14.) wieder erfolgreich und Michael Körper (23.) glich für den Nordmeister aus. Im direkten Gegenzug markierte Jan-Christopher Rühr (24.) das Mülheimer 4:3, doch Johan Björkmans (27.) 4:4 ließ nicht lange auf sich warten.

Auch in der zweiten Halbzeit legte der Westmeister durch ein schnelles Tor vor. Matania (38.) war erneut per Strafecke erfolgreich gewesen. Zuvor hatte er eine Zeitstrafe nach einen Körperfoul absitzen müssen. Doch wieder glichen die Hamburger aus, der Österreicher Stanzl (43.) traf per Strafecke zum 5:5. Bis zu diesem Zeitpunkt resultierten sechs der zehn Tore aus Strafecken.

Zum Ende der Partie ließen die Kräfte nach und beide Mannschaften standen hinten sicher, um kurz vor Schluss nicht noch einen Gegentreffer zu kassieren. Dennoch ließ Tobias Hauke (58.) noch eine Großchance aus und auch sein Teamkollege Björkman konnte die Kugel nicht ins leere Mülheimer Tor blocken. 

Als sich in der Halle schon jeder auf eine Verlängerung stellte, geschah es: Körper tunnelte HTCU-Keeper Felix Reuß acht Sekunden vor Schluss und sorgte damit für den Titel.

Torfolge
1. 0:1 Thilo Stralkowski
3. 1:1 Benjamin Stanzl
6. 1:2 Tobias Matania KE
9. 2:2 Tobias Lietz KE
14. 2:3 Thilo Stralkowski KE
23. 3:3 Michael Körper
24. 3:4 Jan-Christopher Rühr KE
27. 4:4 Johan Björkman
38. 4:5 Tobias Matania KE
43. 5:5 Benjamin Stanzl KE
60. 6:5 Michael Körper

Stimmen zum Spiel

Christoph Bechmann, Harvestehuder THC:
„Der Sieg geht in Ordnung. Wir waren in den letzten zehn Minuten sehr dominant. Der Wille an den Sieg zu glauben, hat uns ausgezeichnet.“

Tobias Hauke, Harvestehuder THC:
„Es war immer mein Traum mit dem HTHC deutscher Meister zu werden. Wir wollten unbedingt gewinnen.“

André Henning, Trainer Uhlenhorst Mülheim:
„Es war ein sehr gutes Finale. Wir müssen jetzt das Positive mitnehmen, wir sind nah dran an der Spitze.“

 

 


 

SPIELBERICHT FINALE DAMEN
BERLINER HC – CLUB AN DER ALSTER 5:3 (1:1)

Die Damen vom Berliner HC sind zum sechsten Mal deutscher Hallenhockey-Meister. Im Endspiel gegen den Club an der Alster nahm der Ostmeister für die Niederlage von 2008 Revanche und feierte nach 2011 wieder einen Hallen-Titel. Alster verliert hingegen schon das zweite Finale in Serie.

BHC startete sofort mit Druck, doch Alster-Torfrau Karin Blank konnte die erste BHC-Strafecke durch Anke Grueneberg (2. Minute) klären. Stattdessen ging der deutsche Vizemeister durch Lisa Parada (5.) in Führung. Alster hätte kurz darauf sogar auf 2:0 erhöhen können, doch Natascha Keller (9.) klärte die Alster-Strafecke. Keller (13.) war es auch, die selbst per Strafecke den Ausgleich besorgte. Die gesamte Alster-Mannschaft konzentrierte sich auf Gruenebergs Schuss, doch die Nationalspielerin legte ab auf Keller, die ins leere Tor traf. Anschließend blieben Kreisszenen Mangelware, sodass es beim Stand von 1:1 in die Pause ging.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde der Ostmeister kalt erwischt. Alster kombinierte gut, spielte auf Martina Heinlein (32.), die frei zum Schuss kam und das 2:1 markierte. Anschließend musste der BHC auch noch auf Katharina Otte (35.) verzichten, die nach einem Zweikampf mit einem Bänderriss ausschied.

BHC drängte weiter auf den Ausgleich und wurde belohnt. Kerstin Holm (42.) traf aus spitzem Winkel zum 2:2. Holm (44.) hatte sogar kurz darauf die erstmalige Führung auf dem Schläger, verfehlte aber das leere Tor. Dennoch sorgte Keller (45.) für die Führung, indem sie nach guter Vorarbeit von Lina Carnap den Ball ins lange Eck lupfte. Alster reagierte geschockt und fing sich direkt im Anschluss die bislang fünfte Strafecke ein. Holm (46.) nahm den Schuss und vollendete zum 4:2.

Nun war Alster gezwungen, mehr fürs Spiel zu tun. Jessica Reimann (53.) holte Alsters zweite Ecke heraus, die Christina Schütze (54.) sehenswert unter die Latte schlenzte. Doch der BHC schlug ebenfalls per Strafecke zurück. Erneut hatte die Variante über Keller (57.) Erfolg.

Torfolge
5. 0:1 Lisa Parada
13. 1:1 Natascha Keller KE
32. 1:2 Martina Heinlein
42. 2:2 Kerstin Holm
45. 3:2 Natascha Keller
46. 4:2 Kerstin Holm KE
54. 4:3 Christina Schütze KE
57. 5:3 Natascha Keller KE

Stimmen zum Spiel

Marcel König, Trainer Berliner HC:
„Alster hat es am Anfang klasse gemacht. Erst während des Spiels haben wir geschafft, die Passqualität zu erhöhen. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft.“

Natascha Keller, Berliner HC:
„Wir haben gezeigt, was in uns steckt. Alster hat es uns sehr schwer gemacht, aber wir haben geduldig gespielt und wenn’s drauf ankam, die Tore gemacht. Nach dem 2:2 ging ein Ruck durch die Truppe.“

Jens George, Trainer Club an der Alster:
„BHC hat verdient gewonnen. Es ist trotzdem für uns ein Riesenerfolg, auch mit dem Finaleinzug haben wir viel erreicht. Es wurde bestraft, dass wir das 3:1 nicht gemacht haben.“

Lea Loitsch, Kapitänin Club an der Alster:
„Gegen den BHC darf man nicht mit zwei Toren in Rückstand geraten. Es war trotzdem eine mords-emotionale Leistung von uns. Viele dachten, wir würden heute abgeschossen werden.“

 

 


 

VORSCHAU: HERREN-FINALE

Das Herren-Finale hat es in der Konstellation noch nicht gegeben. Während der Nordmeister am Sonntag nach 1994 und 1996 um seinen dritten DM-Titel spielt, steht Uhlenhorst erst zum dritten Mal in der Clubgeschichte im Finale. 1987 wurde das Endspiel mit 13:8 gegen den Dürkheimer HC gewonnen – bislang der einzige Titel unter dem Hallendach.

„Diese Truppe hat vor einigen Jahren noch Freestyle gespielt und jetzt stehen wir im DM-Finale“, sagte Mülheims Trainer André Henning nach dem 9:8-Sieg seiner Herren nach Siebenmeterschießen gegen die Zehlendorfer Wespen. Henning ist bewusst, dass sein Team am Sonntag nicht so viele Möglichkeiten wie noch im Halbfinale ungenutzt lassen kann.  

HTHC-Trainer Christoph Bechmann weiß: „Das wird genauso schwer wie heute.“ Im Halbfinale hatte der bislang noch ungeschlagene Nordmeister dem Ostmeister Berliner HC beim 7:3 nach Verlängerung die erste Saisonniederlage beigebracht.

2010 hat der HTHC auch in der Max-Schmeling-Halle im Finale gestanden, damals aber mit 3:4 nach Verlängerung gegen den Mannheimer HC verloren. Der damalige MHC-Keeper Tobias Walter steht jetzt aber bei den Hanseaten zwischen den Pfosten. Zuletzt ein Endspiel gewonnen hat der HTHC im Jahr 1996: 9:7 gegen den Club an der Alster in Ludwigshafen.

Halbfinalergebnisse
Harvestehuder THC (Nord 1) – Berliner HC (Ost 1) 7:3 n.V. (3:3, 2:0)
Zehlendorfer Wespen (Ost 2) – HTC Uhlenhorst Mülheim (West 1) 8:9 n. 7m (6:6, 5:5, 2:2)

 


 

VORSCHAU: DAMEN-FINALE

Im Damen-Finale trifft der Vizemeister der Bundesliga Nord auf den in dieser Saison noch ungeschlagenen Staffelsieger aus der Bundesliga Ost. Für den amtierenden deutschen Hallenhockey-Vizemeister Club an der Alster geht es um den vierten Titel der Club-Geschichte. 2006, 2008 und 2009 waren die Damen von Trainer Jens George bislang erfolgreich. „Wir möchten ganz oben stehen und müssen daher auch morgen wieder Gas geben“, sagte George nach dem knappen 2:1-Sieg im Halbfinale gegen den TSV Mannheim. „Unser Gegner wird’s schwer haben“, glaubt Kapitänin Lea Loitsch.

Sie trifft im Finale ausgerechnet auf ihren Ex-Club. Gleiches gilt auch für Berlins Lena Jacobi, die zu Saisonbeginn von der Alster an die Spree gewechselt war. „Ich glaube, Alster liegt uns, aber wir müssen morgen noch einen drauflegen“, findet BHC-Trainer Floris Völkner. Sein Team hat den Titelveteidiger Rot-Weiss Köln mit 6:3 im Halbfinale ausgeschaltet und darf nun nach 1992, 1995, 1996, 2000 und 2011 um dem sechsten Titel der Clubgeschichte spielen.

Die Finalpaarung Alster-BHC hat es unter dem Hallendach zuletzt im Jahr 2008 gegeben. In Hamburg gewann Alster mit 6:3. 

Halbfinalergebnisse
TSV Mannheim (Süd 1) – Club an der Alster (Nord 2) 1:2 (0:1)
Rot-Weiss Köln (West 2) – Berliner HC (Ost 1) 3:6 (2:3)

 


 

SPIELBERICHT 2. HALBFINALE HERREN
ZEHLENDORFER WESPEN – UHLENHORST MÜLHEIM 8:9 n. 7m (6:6, 5:5, 5:5, 2:2)

Fast hätte es für die Zehlendorfer Wespen zur ganz großen Sensation gereicht, doch am Ende war es der zehnte Siebenmeter, der die Entscheidung brachte. Jannik Otto traf vom Punkt und schoss Uhlenhorst Mülheim damit zum zweiten Mal in der Clubgeschichte ins DM-Endspiel.

 

Die Rollen in diesem Halbfinale waren klar verteilt, doch der Underdog spielte ganz frech mit und hielt die Mülheimer vom eigenen Kreis fern. Die erste Uhlenhorster Strafecke wurde verstoppt und dieser technische Fehler von den Wespen umgehend bestraft. Olympiasieger Florian Keller (14. Minute) nutzte die erste Strafecke seines Teams zur 1:0-Führung. Weiter lautstark von den Fans im Block „Wespennest“ angefeuert, setzten die Zehlendorfer sogar noch einen drauf. Alexander Inderthal (19.) erzielte vermutlich das schönste Tor seiner Karriere, als er aus spitzem Winkel abzog und den Ball ins Eck vorbei an Nationaltorhüter Felix Reuß schlenzte.

Der Westmeister hätte verkürzen können, doch Thilo Stralkowski (19.) scheiterte mit seinem Strafecken-Schuss am starken Wespen-Torwart Johannes Pauser. Dennoch verkürzte der Favorit noch vor der Pause durch Benedikt Fürk (28.). Dieser Treffer schien den Mülheimern Auftrieb zu geben, denn in der Schlussminute des ersten Durchgangs traf Jannik Otto (30.) zum 2:2-Ausgleich.

Nach der Pause gingen die Gäste erstmals in Führung, als Olympiasieger Stralkowski (31.) einen Siebenmeter verwandelte. Doch die Wespen gaben nicht auf und schlugen durch Keller (34.) zurück – 3:3. Nur eine Minute später erhöhte Stralkowski (35.) mit seinem zweiten Tor auf 4:3 . Doch wieder dauerte es nicht lange, bis der Außenseiter antwortete. Constantin Staib (36.) erwischte Reuß kalt und glich erneut aus.

Anschließend knallte einen Schuss des Mülheimers Jan-Christopher Rühr (41.) an die Latte. Jetzt war kurzzeitig Pause mit dem Toreschießen, bis Steffen Karstedt (51.) mit seinem 5:4 für die Wespen die Stimmung in der Max-Schmeling-Halle zum Überkochen brachte. Doch es war noch nicht vorbei: Stralkowski (55.) glich mit seinem dritten Tor zum 5:5 aus.

Zum Ende der Partie hin musste Mülheim den Ausfall von Ole Keusgen verkraften, der nach einem Zweikampf mit einer Fußverletzung ausfiel.

In der Verlängerung stand erneut Pauser im Mittelpunkt, als er eine Stralkowski-Ecke (62.) stark parierte. Rühr (67.) hatte das 6:5 auf dem Schläger, konnte den Ball aber freistehend vor dem Berliner Tor nicht kontrollieren. Nur eine Minute später rettete Stab für Pauser auf der Linie.

Nach Lukas Windfeders (71.) 6:5 nahm Wespen-Coach Bernd Rannoch sofort seinen Keeper vom Feld und versuchte mit sechs Feldspielern noch einmal alles. Heraussprang eine weitere Strafecke, die Keller auf Fabian Elsholtz ablegte. Nach Mülheimer Fußspiel gab es wiederum Ecke, erneut Fuß und erneut Ecke. Die Schlusssirene war schon ertönt und die mussten nun verwandeln. Keller schlenzte ein und sprang vor Freude direkt in den Wespen-Block. Nun musste das Siebenmeterschießen entscheiden.

Torfolge
14. 1:0 Florian Keller KE
19. 2:0 Alexander Inderthal
28. 2:1 Benedikt Fürk
30. 2:2 Jannik Otto
31. 2:3 Thilo Stralkowski 7m
34. 3:3 Florian Keller
35. 3:4 Thilo Stralkowski KE
36. 4:4 Constantin Staib
51. 5:4 Steffen Karstedt
55. 5:5 Thilo Stralkowski
71. 5:6 Lukas Windfeder
75. 6:6 Florian Keller KE

Stimmen zum Spiel:

André Henning, Trainer Uhlenhorst Mülheim:
„Wir haben uns auf ein enges Spiel eingestellt, die Wespen sind nur von außen unnötig kleingeredet worden. Wir müssen aus unseren Ecken mehr machen. Im Siebenmeterschießen hatte ich ein gutes Gefühl.“

Bernd Rannoch, Trainer Zehlendorfer Wespen:
„Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten das gespielt, was wir können. Nun folgt der ziemlich triste Zweitligaalltag.“

Florian Keller, Zehlendorfer Wespen:
„Es war einfach irre und ein Spiel auf Messers Schneide. Dramatik pur, beide hätten es verdient gehabt, zu gewinnen.“

 


 

SPIELBERICHT 1. HALBFINALE HERREN
HARVESTEHUDER THC – BERLINER HC 7:3 n.V. (3:3, 2:0)

Der Harvestehuder THC steht im Endspiel der Herren. Der Nordmeister setzte sich mit 7:3 (3:3, 2:0) nach Verlängerung gegen den gastgebenden Berliner HC durch.

Der HTHC war nach schönem Solo durch den österreichischen Nationalspieler Benjamin Stanzl (12. Minute) in Führung gegangen. BHC bemühte sich nun um den schnellen Ausgleich, fand aber durch den gut sortierten HTHC-Block anfangs kein Durchkommen. Robert Marx (16.) hatte die vermeintlich größte Chance zum Ausgleich, doch im Eins-gegen-Eins mit HTHC-Torwart Tobias Walter scheiterte der Berliner am Pfosten. Im direkten Gegenzug verpasste Sebastian Feller (17.) freistehend vor BHC-Torhüter Christopher Stubbe das 2:0. Der Nordmeister erhöhte dennoch, als Benjamin Stanzl (21.) per Strafecke erfolgreich war.

Auch wenn der BHC mehr Ballbesitz hatte, waren die defensiv eingestellten Hanseaten das gefährlichere Team. Erneut Stanzl (26.) hatte sogar das 3:0 auf dem Schläger, konnte den Ball im BHC-Kreis aber nicht kontrollieren.

In der zweiten Halbzeit hätte Jonas Gomoll (37.) verkürzen können, doch auch er konnte HTHC-Keeper Walter nicht überwinden. Wenig später vergab Gomoll (40.) erneut eine Großchance, als sein Lupfer an die Latte knallte. BHC drückte immer weiter, doch Walter ließ sich einfach nicht überwinden.

16 Minuten vor dem Ende gelang Martin Zwicker (44.) aus Berliner Sicht endlich der erlösende Anschlusstreffer.  Nur zwei Minuten später sorgte Pilt Arnold (46.) für den verdienten 2:2-Ausgleich, indem er Berlins erste Strafecke verwandelte.

Die Hausherren waren nun giftiger und wollten unbedingt die Führung. Nach dem BHC-Trainer Friedel Stupp eine Auszeit genommen hatte, besorgte Olympiasieger Martin Häner (56.) die erstmalige Führung.

2:51 Minuten vor Schluss setzte der HTHC alles auf eine Karte und ersetzte Keeper Walter durch einen sechsten Feldspieler. Mit sechs Mann holte der Nordmeister seine zweite Ecke und traf durch Michael Körper (58.) zum 3:3-Ausgleich.

In der Verlängerung war es erneut Körper (68.), der per Strafecke traf. Durch den erneuten Rückstand musste nun der BHC alles nach vorne werfen. Ohne gegnerischen Torwart war es nun für die Hanseaten einfach, weitere Treffer zu erzielen, während der Ostmeister vorne seine Chancen nicht nutzte. Treffer von Körper (73.) und ein Doppelpack von Jan-Philipp Heuer (73./74.) sorgten am Ende für einen klaren 7:3-Sieg, der in dieser Höhe dem Spielverlauf aber nicht entsprach.

Torfolge
12. 1:0 Benjamin Stanzl
21. 2:0 Benjamin Stanzl KE
44. 2:1 Martin Zwicker
46. 2:2 Pilt Arnold KE
56. 2:3 Martin Häner
59. 3:3 Michael Körper
68. 4:3 Michael Körper KE
73. 5:3 Michael Körper KE
73. 6:3 Jan-Philipp Heuer
74. 7:3 Jan-Philipp Heuer

Stimmen zum Spiel:

Christoph Bechmann, Trainer Harvestehuder THC:
„Wir haben eine starke erste Halbzeit gespielt. In der zweiten Halbzeit hat Berlin gespielt und wir nur noch reagiert. BHC hatte uns am Rande einer Niederlage. Die Verlängerung hatten wir dann wieder unter Kontrolle.“

Friedel Stupp, Trainer Berliner HC:
„Wir haben schwer ins Spiel gefunden und hatten mehr Probleme mit dem Boden. Wir spielen eine phänomenale zweite Halbzeit und gehen verdient in Führung. Die Verlängerung war bitter, denn auch wir hatten genügend Chancen. Die vielen Gegentreffer sind dann uninteressant.“

Martin Häner, Berliner HC:
„HTHC war in der Verlängerung einfach cleverer als wir. Wir haben versucht, ein Tor zu schießen. Das braucht nun sicherlich Zeit, um das zu verdauen, denn wir wollten es unbedingt.“

 


 

SPIELBERICHT 2. HALBFINALE DAMEN
ROT-WEISS KÖLN – BERLINER HC 3:6 (2:3)

 


Der Berliner HC steht nach 2011 wieder in einem Endspiel um die deutsche Hallenhockey-Meisterschaft. Der Ostmeister bezwang im zweiten Damen-Halbfinale den Titelverteidiger Rot-Weiss Köln mit 6:3 (3:2). Nun geht es am Sonntag im Finale gegen den Club an der Alster.

Die Gastgeberinnen waren vor lautstarker Kulisse durch ein schönes Solo-Tor von Kerstin Holm (8. Minute) in Führung gegangen. Die Hallen-Europameisterin schloss einen Konter mit einem Lupfer über Kölns Torfrau Nadine Stelter hinweg zum 1:0 ab. Keine drei Minuten später legte der BHC durch einen Treffer von Rekordnationalspielerin Natascha Keller (11.) nach.

Lea Stöckel (21.) verkürzte nach sehenswerter Einzelleistung auf 1:2. Doch der Ostmeister hatte eine schelle Antwort parat und erhöhte durch ein Traumtor von Keller (24.) auf 3:1. Aus spitzem Winkel hatte die Olympiasiegerin fast von der Grundlinie aus getroffen. Auch die Titelverteidigerinnen antworteten prompt. Franzisca Hauke (26.), wertvollste Spielerin des Final Four 2012, traf für die Gäste. Fast hätte Anna Geiter (29.) sogar zum 3:3-Ausgleich getroffen, scheiterte aber an BHC-Torfrau Barbara Vogel.

Auch in der zweiten Halbzeit sorgte insbesondere Keller immer wieder für Betrieb im Kölner Schusskreis. BHC-Kapitänin Franziska Stern (35.) sicherte ihrem Team die dritte Strafecke, die London-Olympionikin Anke Grueneberg (36.) souverän zum 4:2 ins Tor schlenzte.

Mit Janina Volks 3:4 (50.) wurde es noch einmal spannend, aber BHC-Torhüterin Barbara Vogel hielt mit starken Paraden die Führung fest. Als Keller (58.) zum 5:3 traf, war die Entscheidung so gut wie gefallen. Wenige Sekunden vor dem Ende machte Keller (60.) mit einem Schuss ins leere Tor und ihrem vierten Treffer alles klar.

Torfolge
8. 0:1 Kerstin Holm
11. 0:2 Natascha Keller
21. 1:2 Lea Stöckel
24. 1:3 Natascha Keller
26. 2:3 Franzisca Hauke
36. 2:4 Anke Grueneberg KE
50. 3:4 Janina Volk
58. 3:5 Natascha Keller
60. 3:6 Natascha Keller

 

Stimmen zum Spiel

Floris Völkner, Trainer Berliner HC:
„Wir wollten unbedingt ins Finale. Es war ein richtig gutes Spiel. Taschi hat super gespielt, sie macht Tore aus allen Winkeln. Es ist ein beruhigendes Gefühl, dass sie bei uns spielt und nicht beim Gegner.“

Natascha Keller, Berliner HC:
„Vier Tore kann man nur machen, wenn man ein Team dahinter hat. Im entscheidenden Moment ist unsere Mannschaft einfach stark, weil wir dann immer noch einen drauflegen. Ich liebe Tore, die ich im Fallen mache. So eine Stimmung in der eigenen Stadt erleben zu dürfen, ist super.“

Barbara Vogel, Torhüterin Berliner HC:
„Das Spiel hat super Spaß gemacht. Solche Spiele sind für Torhüter super, insbesondere wenn vorne die eigene Mannschaft trifft.“

Markus Lonnes, Trainer Rot-Weiss Köln:
„BHC war heute ein bisschen besser. Wir haben heute viele Tore nicht gemacht, die wir sonst machen. Wir haben aber trotzdem eine überragende Saison gespielt und können stolz sein.“

 


 

SPIELBERICHT 1. HALBFINALE DAMEN
TSV MANNHEIM – CLUB AN DER ALSTER 1:2 (0:1)

Der Club an der Alster steht erneut im Finale um die deutschen Hallenhockey-Meisterschaften. Der dreimalige Meister besiegte den TSV Mannheim im ersten Damen-Halbfinale mit 2:1 (1:0).

Die ehemalige deutsche Nationalspielerin Katharina Scholz (2. Minute) hatte die Hamburgerinnen früh in Führung gebracht. Anschließend sahen die Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle nur noch wenig klare Torchancen. Laura Kandt (11.) vergab die bislang größte Mannheimer Möglichkeit, als sie freistehend vor Alster-Torhüterin Karin Blank am Tor vorbeizog. Auch eine Strafecke (13.) führte wenig später nicht zum Ausgleich, denn Corinna Przybilla verzog.

Der Südmeister kam mit neuem Elan aus der Pause und erarbeitete sich kurz nach Wiederanpfiff seine zweite Strafecke. Diesmal versuchten es die Damen von Trainer Uli Weise mit einer Variante: Kandt (33.) konnte von der Ablegerposition aus frei schießen und traf.

In einer umkämpften zweiten Halbzeit gelang London-Olympionikin Christina Schütze (50.) per Strafecke das 2:1 für Alster. Die Mannheimerinnen rannten nun an, wechselten sogar Torfrau Friederike Schreiter zugunsten einer sechsten Feldspielerin aus, kamen aber nicht mehr zum Ausgleich.

Torfolge
2. 0:1 Katharina Scholz
33. 1:1 Laura Kandt KE
50. 1:2 Christina Schütze KE

 

 

Stimmen zum Spiel

Jens George, Trainer Club an der Alster:
„Wir sind froh, dass wir das Finale erreicht haben. Durch den Erfolg im Viertelfinale sind wir noch weiter zusammengewachsen.“

Lea Loitsch, Kapitänin Club an der Alster:
„Am Anfang waren wir etwas zu passiv, zum Schluss bissiger. Wir haben unsere Erfahrung ausgespielt.“

Uli Weise, Trainer TSV Mannheim:
„Es war ein offenes Spiel, aber wir haben versäumt, die Tore zu schießen. Wir waren zu harmlos, was sicherlich auch an unserer Unerfahrenheit liegt. Wir können es besser, sodass wir sagen müssen, dass mehr drin gewesen wäre.“

 

 


 

Hallen-DM feierlich in Berlin eröffnet

Der Ausrichter Berliner HC hat die 52. Deutschen Hallenhockey-Meisterschaften der Damen und Herren feierlich mit einem Welcome Abend eröffnet. Im Mannschaftshotel kamen rund 120 geladene Gäste zusammen, um in lockerer Atmosphäre den Vorabend der Großveranstaltung zu genießen.

Erst stimmte ein kurzer Trailer mit Fotos der teilnehmenden Teams die Gäste auf die Veranstaltung ein. Anschließend wurden die kompletten Kader auf die Bühne gerufen und mussten dem Moderator Rede und Antwort stehen. „Wir wollen am Sonntag ganz oben stehen, wissen aber, dass es kein Selbstläufer wird“, sagte Alsters Trainer Jens George. Seine Damen bestreiten am Samstag das Auftaktduell gegen den TSV Mannheim.

Leider waren die Mannheimerinnen nicht rechtzeitig vom Training aus der Max-Schmeling-Halle zurückgekehrt und verpassten so ihre Präsentation. Gleiches galt für die Kölnerinnen, die sich zum Zeitpunkt der Eröffnungsfeier noch am Flughafen befanden.

In voller Besetzung standen jedoch die BHC-Damen auf dem Podium. „Die Vorfreude ist riesengroß und jetzt freuen wir uns wahnsinnig auf die Stimmung in der Halle“, meinte London-Olympionikin Katharina Otte. Ihr BHC muss im zweiten Halbfinale gegen den Titelverteidiger Rot-Weiss Köln ran. Als Rekordnationalspielerin Natascha Keller nach einer Prognose gefragt wurde, antwortete sie: „Es wird sicherlich ein attraktives Hockeyspiel.“

Das Herren-Team des Harvestehuder THC verpasste seinen Aufruf um wenige Minuten, da die Abfahrt zum Training anstand. Der Gegner, Ausrichter BHC, präsentierte sich, wie schon zuvor die Damen, komplett auf der Bühne. „Wir freuen uns auf die Atmosphäre“, verriet London-Olympiasieger Martin Häner. Trainer Friedel Stupp ergänzte: „Wir haben bislang eine sehr gute Saison gespielt. Mal sehen, was kommt.“ Angesichts des Feld-Titels im Juni hat Häner gute Erinnerungen an eine Endrunde in Berlin: „Da hat’s gut geklappt.“

Das Überraschungsteam der Zehlendorfer Wespen ließ sich von den Gästen feiern. „Die Mülheimer haben schon richtig Angst, so wie die da drüben stehen“, erlaubte sich Peking-Olympiasieger Florian Keller einen kleinen Seitenhieb in Richtung Gegner. „Wir sind das einzige Team, das noch nie bei so einer Endrunde mitgespielt hat. Wir können befreit aufspielen“, sagte Wespen-Spieler Felix Fischer.  

Ebenfalls komplett betraten die Mülheimer das Podium. „Angst haben wir nicht, aber Respekt. Wir werden sie nicht unterschätzen“, erwiderte London-Olympiasieger Thilo Stralkowski auf Kellers Spruch. Zur Endrunde meinte er: „Ich finde es gut, dass insgesamt drei Berliner Mannschaften dabei sind.“

Auch Stephan Abel, der Präsident des Deutschen Hockey-Bundes, zeigte sich von der Veranstaltung begeistert: „Das ist eine ganz tolle Idee. Es gehört dazu, dass wir solche Dinge tun, wenn wir Popularität erreichen wollen.“

BHC-Präsident Michael Stiebitz erläuterte: „Eine DM braucht einen würdigen Rahmen, denn sie ist das höchste, was der Vereinssport bieten kann. Wir sind stolz und glücklich, die besten acht Hallenhockey-Mannschaften in Berlin begrüßen zu dürfen.“

 


 

Infos rund um die DM gibt's auch auf Facebook und Twitter

Aktuelle Infos rund um die DM gibt es auch auf Facebook unter "Berliner Hockey Club" sowie auf Twitter unter "Berliner_HC". Der Hashtag zum Final Four lautet #DM2013Berlin

 


 

Hockeyradio sendet live aus der Max-Schmeling-Halle

Die Übertragung der Spiele findet am Samstag, den 9. Februar 2013 von 10:00 bis 20:00 Uhr und am Sonntag, den 10. Februar 2013 von 11:00 bis 17:00 Uhr statt.
Die Sendung wird im ALEX RADIO bei ALEX Offener Kanal Berlin übertragen und kann parallel im Internet über die Livestreams von ALEX und Tide abgerufen werden.

 


 

Service: Liveticker von allen Spielen

Alle DM-Spiele wird es auch im Liveticker geben.

Halbfinals am Samstag
Damen: TSV Mannheim - Club an der Alster
Damen: Rot-Weiss Köln - Berliner HC
Herren: Harvestehuder THC - Berliner HC
Herren: Zehlendorfer Wespen - Uhlenhorst Mülheim


Rahmenprogramm

Auch abseits des Platzes wird den Hockeyfans einiges geboten:
Die Besucher können über die Hockeymesse schlendern oder sich an den zahlreichen Verpflegungsständen mit Essen und Getränken eindecken.

Während der Spielunterbrechungen werden Turner und Akrobaten sowie die Samba-Kids für Stimmung sorgen. Am Sonntag wird die Nationalhymne live gesungen werden. Von wem? Das bleibt die große Überraschung!

Wer am Samstag auch nach vier Halbfinalpartien immer noch nicht genug hat, kann abends noch zur Players Party in die Trompete gehen.

 


Die Sandelfe freut sich auf die kleinen Gäste

Die Sandelfe ist ein 2008 gegründetes kleines Familienunternehmen, welches Klebefolien-Sandbilder selbst designt, herstellt und in einem Onlineshop anbietet sowie Workshops auf Großveranstaltungen wie Schulfesten, Straßenfesten und inzwischen auch auf Kinder-Hockeyturnieren durchführt.

Die Sandbilder sind mit Mustern vorgeschnittene Klebefolien, von denen man mit Hilfe eines Piksers zunächst die Konturen des Musters entfernt und diese mit (schwarzem) Sand befüllt. Auf der Klebeschicht bleibt dieser haften. Anschließend löst man nach und nach die weiteren Flächen der Vorlage und besandet sie mit Farben eigener Wahl bis 100% des Bildes mit Sand bedeckt sind.

Dabei kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen und einzelne Flächen mit verschiedenen Techniken auch mehrfarbig colorieren, so dass letztlich tolle Unikate entstehen.

Extra für Hockeyveranstaltungen gibt es verschiedene Hockeymotive. Die Vorlagen sind aber mit 24 verschiedenen Farben bemalbar, also für jeden Verein nutzbar.

Vom Spaßfaktor abgesehen, sollen die Sandbilder die Feinmotorik, Konzentration, das Farbverständnis, die Kreativität und Lernfähigkeit der Kinder fördern.

 


 

Damen: Halbfinal-Vorschauen

1. Halbfinale Damen – 9. Februar 2013
12.00 Uhr: TSV Mannheim – Club an der Alster

Das Auftaktspiel der diesjährigen Hallen-Endrunde lässt sich mit „Jugend gegen Erfahrung“ treffend beschreiben. Im TSV Mannheim trifft ein Team mit einem Altersdurchschnitt von gerade einmal 20 Jahren auf die gestandenen Hallenhockey-Spielerinnen vom Club an der Alster – Alsterdurchschnitt 27 Jahre. „Alster ist deutlich abgezockter und erfahrener als wir. Aber auch wir haben uns verdient qualifiziert“, sagt Tobias Stumpf, der Co-Trainer des Südmeisters.

Alster-Trainer Jens George beschreibt die Partie mit „läuferische Qualität gegen Erfahrung und Besonnenheit“. Unmissverständlich stellt George jedoch klar: „Mir ist es egal, ob die 20 oder 35 Jahre alt sind, es geht darum, ins Finale einzuziehen.“ Bis ins Endspiel hatte er es mit seinen Damen auch in der vergangenen Saison geschafft. Dort verlor Alster aber mit 6:8 nach Verlängerung gegen Rot-Weiss Köln.

Die Alster-Damen haben sich in der Vergangenheit stets als Hallenspezialistinnen erwiesen. 2006, 2008 und 2009 holten sie den begehrten blauen Meisterwimpel. In diesem Jahr könnte somit der vierte Titel der Clubgeschichte gelingen. „Viele meiner Spielerinnen sind schon seit Jahren bei Alster und daher gut eingespielt“, verrät der Trainer. In der Bundesliga Nord waren die Hanseatinnen als Zweiter hinter dem Uhlenhorster HC ins Viertelfinale eingezogen.

Mannheims Co-Trainer Stumpf ist bewusst, dass seine Damen gegen den deutschen Vizemeister nicht viele Torchancen bekommen werden und fordert daher: „Wir müssen im Abschluss effektiv sein.“ Dabei ist die Max-Schmeling-Halle für den TSV, der Platz eins in der Bundesliga Süd belegte, ein gutes Pflaster. 2010 landeten die Mannheimerinnen mit dem DM-Titel dort den bislang größten Erfolg ihrer Vereinsgeschichte. Jedoch hat sich der Kader seit dem deutlich verändert und Schlüsselspielerinnen wie die ehemalige Nationalmannschaftskapitänin Fanny Rinne oder Hallenhockey-Europameisterin Susanne Schulz-Linkholt haben ihre Karrieren inzwischen beendet. In der vergangenen Spielzeit hatte der TSV sein Halbfinale in Berlin mit 4:9 gegen Köln verloren.

Viertelfinalergebnisse
TSV Mannheim (Süd 1) – TuS Lichterfelde (Ost 2) 9:4 (3:1)
HTC Uhlenhorst Mülheim (West 1 ) – Club an der Alster Hamburg (Nord 2) 1:4 (0:3)

 

2. Halbfinale Damen – 9. Februar 2013
14.15 Uhr: Rot-Weiss Köln – Berliner HC

Im zweiten Halbfinale bei den Damen trifft der amtierende Hallen- und Feldhockeymeister Rot-Weiss Köln auf den gastgebenden und in dieser Saison noch unbesiegten Berliner HC. Dennoch sieht der Kölner Trainer Markus Lonnes seine Damen in der Rolle des Außenseiters: „Berlin ist der absolute Favorit. Wir können uns nichts davon kaufen, dass wir letztes Jahr gewonnen haben. Wir haben eine völlig neue Truppe, es geht wieder bei Null los. Trotzdem müssen wir uns hier nicht verstecken.“ Damit soll Lonnes Recht behalten, schließlich hat sein Team im Viertelfinale auswärts den zuvor noch ungeschlagenen Nordmeister Uhlenhorster HC mit 2:0 besiegt und damit ein dickes Ausrufezeichen im Kampf um die diesjährige Meisterschaft gesetzt.

BHC-Trainer Marcel König nimmt die Favoritenrolle seines Teams an und sagt selbstbewusst: „Wir wollen ins Finale kommen und auch den Titel gewinnen.“ In Rekordnationalspielerin Natascha Keller hat er die Bundesliga-Torschützenkönigin in seinen Reihen. Auf insgesamt 30 Treffer hat es die deutsche Fahnenträgerin von den Olympischen Spielen in London bereits gebracht. „Ich freue mich sehr, es war die ganze Saison über eine große Motivation, diese Endrunde zu erreichen“, sagt Keller. Für die Olympiasiegerin von 2004 ist es der erste Auftritt in der Max-Schmeling-Halle. Nach 1995 darf Keller nun erstmals wieder ein Hallen-Final-Four in der Hauptstadt bestreiten.

„Markus Lonnes ist ein Trainerfuchs und wird sich gegen uns sicherlich was ausgedacht haben“, glaubt Keller. Die Taktik verrät Lonnes natürlich nicht, aber immerhin so viel: „Nur, weil wir wenig Tore kassieren, heißt das noch lange nicht, dass wir weit hinten drin stehen.“ In Franzisca Hauke verfügt der Titelverteidiger zudem über die wertvollste Spielerin des Final Four 2012.

Während Köln die Mannschaft des vergangenen Jahres war, ist der BHC seit 2010 Dauergast in der Runde der besten Vier. Der jüngste Hallen-Titel, und damit der fünfte in der Clubgeschichte, datiert aus dem Jahr 2011. Im Finale in Duisburg war Bezirksnachbar TuS Lichterfelde im Endspiel mit 5:3 nach Verlängerung bezwungen worden.

Viertelfinalergebnisse
Uhlenhorster HC Hamburg (Nord 1) – Rot-Weiss Köln (West 2) 0:2 (0:0)
Berliner HC (Ost 1) – Mannheimer HC (Süd 2) 7:3 (3:1)

 


 

Herren: Halbfinal-Vorschauen

1. Halbfinale Herren – 9. Februar 2013
16.30 Uhr: Harvestehuder THC – Berliner HC 

Im ersten Halbfinale der Herren duellieren sich zwei bislang noch unbesiegte Teams. Der Nordmeister aus dem Hamburger Stadtteil Harvestehude trifft auf den amtierenden Feldhockey-Meister und Ausrichter Berliner HC. „Das wird ein ziemlich schweres Halbfinale, gerade weil der BHC das Heimrecht hat. Ich glaube aber trotzdem, dass wir es schaffen können“, meint HTHC-Torwart Tobias Walter. Der Keeper weiß, wovon er spricht, denn 2010 war er bereits mit dem Mannheimer HC in der Max-Schmeling-Halle deutscher Meister geworden. Walter und sein MHC hatten damals im Finale ausgerechnet den HTHC mit 4:3 nach Verlängerung besiegt.

Im Viertelfinale hat Harvestehude um London-Olympiasieger Tobias Hauke sogar den amtierenden Hallen-Champion Rot-Weiss Köln mit 8:6 nach Verlängerung aus dem Titelrennen gekegelt. „So ein Sieg schweißt natürlich noch mehr zusammen“, verrät Walter. Treffsicherster HTHC-Spieler ist der österreichische Nationalspieler Michael Körper mit 33 Saisontreffern. Das Erfolgskonzept der Hanseaten klingt einfach. „Wir spielen einfaches, solides HTHC-Hockey, haben ein klasse Team und unser Trainer Christoph Bechmann weiß, wie man die Mannschaft anpacken muss“, so Walter. Nach 1994 und 1996 soll nun endlich der dritte Hallen-Titel an die Barmbeker Straße geholt werden.

Doch auch der BHC strotzt vor Selbstbewusstsein. „Wir sind gut drauf, spielen gutes Hockey und wollen natürlich das Maximale herausholen“, sagt BHC-Trainer Friedel Stupp. Der BHC hat zwar schon fünf Hallen-Titel gewonnen, der letzte datiert aber aus dem Jahr 1975. „Wir sind topmotiviert“, kündigt London-Olympiasieger Martin Häner an. Vor vier Jahren hat der BHC zuletzt an einer Hallen-Endrunde teilgenommen. „Das hat uns geärgert, dass wir so lange nicht mehr dabei waren“, gesteht Häner. Mit der Unterstützung der Berliner Fans im Rücken möchte der Hauptstadtclub nun zum ganz großen Wurf ausholen und das Double perfekt machen.

Vor dem Duell der treffsichersten Teams der Liga (HTHC 107, BHC 102 Tore) gab es auch Lob von Wespen-Spieler Florian Keller: „Für mich ist HTHC-BHC das vorweggenommene Finale.“

Viertelfinalergebnisse
Harvestehuder THC Hamburg (Nord 1) – Rot-Weiss Köln (West 2) 8:6 n.V. (6:6, 4:4)
Berliner HC (Ost 1) – TSV Mannheim (Süd 2) 10:3 (5:1)

 

2. Halbfinale Herren – 9. Februar 2013
18.45 Uhr: Zehlendorfer Wespen – HTC Uhlenhorst Mülheim   

Die Rollen im zweiten Halbfinale sind klar verteilt: Westmeister Mülheim ist der klare Favorit, die Überraschungsmannschaft aus Zehlendorf der Außenseiter. „Für uns ist das eine Riesensache, hier dabei zu sein“, sagt Florian Keller. 38 der 96 Wespen-Saisontore gingen allein auf das Konto des Olympiasiegers von 2008. Nach dem Viertelfinal-Sieg beim Südmeister Mannheimer HC wollen die Wespen, die zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte überhaupt eine Endrunde spielen, mehr. „Wir werden alles geben und rechnen uns auch eine kleine Chance aus“, so Keller.

Die Mülheimer Spieler und ihr Trainer André Henning sind also gewarnt. „Die Wespen sind absolut verdient dabei. Sie haben eine sehr gute Mannschaft vor der wir sehr viel Respekt haben“, meint Henning über den Vizemeister der 1. Bundesliga Ost. 2010 und 2012 waren die Mülheimer jeweils beim Final Four in der Hauptstadt dabei, doch beide Male war im Halbfinale Endstation. „Wir haben nie das gespielt, was wir können“, erinnert sich Henning und kündigt an: „Jetzt wollen wir erstmals seit 1987 wieder ein Endspiel erreichen.“ Beim 13:8 gegen den Dürkheimer HC hatte Uhlenhorst bislang zum einzigen Mal in der Clubgeschichte in einem Hallen-Finale gestanden und seinen bislang einzigen Hallen-Titel errungen.

Doch die Wespen werden alles daran setzen, dem Favoriten Paroli zu bieten. „Die Stimmung im Team ist sensationell. Wir studieren momentan Videos und versuchen uns eine Taktik auszudenken“, erzählt Wespen-Coach Bernd Rannoch. Mülheim wird mit 14 Spielern nach Berlin reisen, darunter auch die London-Olympiasieger Thilo Stralkowski und Jan Philipp Rabente. Stralkowski hat es in der laufenden Saison bereits auf 27 Tore gebracht.

Der ehemalige BHC-Spieler Keller hofft im Halbfinale natürlich auch auf die lautstarke Unterstützung der BHC-Fans. Henning weiß, dass die Mülheimer Anhänger klar in der Unterzahl sein werden, gewinnt der Situation aber Positives ab: „Ich würde es cool finden, wenn die Halle voll ist. Nicht nur einen Gegner, sondern eine ganze Halle gegen sich zu haben, hat auch seinen Reiz.“

Viertelfinalergebnisse
Mannheimer HC (Süd 1) – Zehlendorfer Wespen (Ost 2) 5:6 (2:3)
HTC Uhlenhorst Mülheim (West 1) – Club an der Alster (Nord 2) 6:2 (2:1)

 


 

 

Die bisherigen 51 Hallen-Meister (geordnet nach Titelanzahl)

Damen
Rüsselsheimer RK (9)
Rot-Weiß Stuttgart (7)
Berliner HC, SC Brandenburg (je 5)
Blau-Weiß Köln, RTHC Leverkusen (je 4)
Club an der Alster, Eintracht Braunschweig (je 3)
Großflottbeker THGC, Klipper THC, Rot-Weiss Köln (je 2)
1. Hanauer THC, Harvestehuder THC, Eintracht Frankfurt, SKG Frankfurt, TSV Mannheim (je 1)

Herren
Rot-Weiss Köln (9)
TG Frankenthal (7)
Berliner HC, Dürkheimer HC (je 5)
Rüsselsheimer RK (4)
Limburger HC, Gladbacher HTC (je 3)
Club an der Alster, Harvestehuder THC, Münchner SC, Uhlenhorster HC (je 2)
Crefelder HTC, HC Heidelberg, Mannheimer HC, HG Nürnberg, Rot-Weiß München, SC Frankfurt 1880, HTC Uhlenhorst Mülheim (je 1)

 


 

Pressekonferenz am Dienstag, 5. Februar 2013 im BERLIN Pavillon am Reichstag


Vier Tage vor den Halbfinals um die deutschen Hallenhockey-Meisterschaften steigt nicht nur die Anspannung bei allen Beteiligten, sondern auch die Vorfreude wird immer größer.


BHC-Präsident Michael Stiebitz spricht von einem „Teilnehmerfeld, wie es besser nicht hätte sein können“ und garantiert eine „tolle Veranstaltung in einzigartiger Atmosphäre“. An beiden Turniertagen erhofft sich Stiebitz bis zu 10 000 Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle. „Es ist mein großer Wunsch, den Oberrang öffnen zu müssen, weil so viele Leute kommen“, sagt der Präsident. Im Unterrang der Halle finden bis zu 4800 Zuschauer Platz.

Insgesamt sind drei Berliner Mannschaften dabei: Die Damen und Herren des ausrichtenden Berliner HC sowie die Herren der Zehlendorfer Wespen. „Das ist eine klasse Sache“, meint Stiebitz.

Auch bei den Spielern und Spielerinnen ist die Vorfreude auf die Halbfinals am Samstag groß. „Ich freue mich sehr. Es war eine große Motivation, die Endrunde zu erreichen“, sagt BHC-Toptorschützin Natascha Keller. Zum Halbfinale gegen den amtierenden Meister Rot-Weiss Köln meint die deutsche Rekordnationalspielerin: „Wir wissen, dass Köln ein starker Gegner ist und werden jetzt noch viele Videos gucken.“

Auch Martin Häner freut sich auf das Duell seiner BHC-Herren mit dem Nordchampion Harvestehuder THC: „Wir können positiv in das Wochenende gehen. Der Sieg im Viertelfinale gegen den TSV Mannheim hat uns zusätzlich gestärkt.“ Zum ersten Mal seit 2009 sind die BHC-Herren wieder im Final Four dabei. Nun könnte ihnen nach dem Feld-Titel im Juni 2012 das Double gelingen.

Ebenfalls in der Max-Schmeling-Halle dabei sein werden die Zehlendorfer Wespen. Und das zum allerersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte. „Das ist eine Riesensache für den Verein. Wir freuen uns riesig und werden alles geben“, verspricht Wespen-Toptorschütze Florian Keller. Der Olympiasieger von 2008 trifft mit seinem Team auf den Westmeister Uhlenhorst Mülheim. Als ehemaliger BHC-Spieler zählt Keller natürlich auch auf die Unterstützung der BHC-Fans.


 

Der DM-Spielplan

Samstag, 09. Februar 2013 - Halbfinals

11.00 Uhr Einlass
12.00 Uhr Damen TSV Mannheim – Club an der Alster
14.15 Uhr Damen Rot-Weiss Köln – Berliner HC
16.30 Uhr Herren Harvestehuder THC – Berliner HC
18.45 Uhr Herren Zehlendorfer Wespen – Uhlenhorst Mülheim

Sonntag, 10. Februar 2013 - Finals

10.30 Uhr Einlass
11.30 Uhr Finale Damen
14.30 Uhr Finale Herren

 


 

Das Teilnehmerfeld ist komplett!

Als achtes und letztes Team haben sich am Sonntag die Damen vom TSV Mannheim für die Endrunde qualifiziert. Damit sind alle acht Teilnehmer nun bekannt.

Bei den Damen spielen der Berliner HC, Titelverteidiger Rot-Weiss Köln, der Club an der Alster und der TSV Mannheim um den Titel. Bei den Herren kämpfen der Berliner HC, der Harvestehuder THC, die Zehlendorfer Wespen und Uhlenhorst Mülheim um den begehrten blauen Wimpel.

 


 

Auch die BHC-Herren stehen im Halbfinale - 10:3 gegen den TSV

Die Herren des Berliner HC sind den Damen ins Final Four gefolgt. 10:3 (5:1) lautete das Ergebnis des Viertelfinals gegen den TSV Mannheim.

Olympiasieger Martin Häner (3. Minute) brachte sein Team früh in Führung, ehe Martin Zwicker (9.) wenig später auf 2:0 erhöhte. Der TSV verkürzte per Siebenmeter durch Philip Schlageter (12.) auf 1:2. Dieser war verhängt worden, nachdem Ricky Braun einen Torschuss auf der Linie geklärt hatte. Braun hatte den Ball an der Hand am Schläger gesehen, das Schiedsrichtergespann war jedoch anderer Meinung und pfiff den Strafschuss wegen Körper auf der Linie.

Mitte der ersten Halbzeit nutzte Häner die zweite BHC-Strafecke zum 3:1. Zum Ende des ersten Durchgangs hin verloren die Hausherren etwas den Faden. Jedoch konnte der nun frecher aufspielende Süd-Aufsteiger auch kein Kapital aus der Situation schlagen. Kurz vor der Pause sorgte Pilt Arnold (27./30.) mit zwei verwandelten Strafecken aber für eine verdiente 5:1-Pausenführung.

In der zweiten Halbzeit hatte Mannheim dem BHC nicht mehr viel entgegen zu setzen, sodass Martin Häner (41./45.), Martin Zwicker (54.) und Jonas Gomoll per Doppelschlag (56./58.) mit ihren Toren für ein zweistelliges Ergebnis sorgten. Philip Schlageter (53.) und Thomas Mengin (60.) trafen noch für den TSV.

"Wir haben das, was wir uns vorgenommen haben, gut umgesetzt", resümierte Häner. Zum anstehenden Halbfinale gegen den Harvestehuder THC meinte er: "Wer Köln schlägt, muss gut sein. HTHC und wir spielen sehr ähnliche Systeme."

Berliner HC – TSV Mannheim 10:3 (5:1)
1:0 (3.) Martin Häner
2:0 (9.) Martin Zwicker
2:1 (12.) Philip Schlageter 7m
3:1 (16.) Martin Häner KE
4:1 (27.) Pilt Arnold KE
5:1 (30.) Pilt Arnold KE
6:1 (41.) Martin Häner
7:1 (45.) Martin Häner KE
7:2 (53.) Philip Schlageter KE
8:2 (54.) Martin Zwicker
9:2 (56.) Jonas Gomoll
10:2 (58.) Jonas Gomoll
10:3 (60.) Thomas Mengin KE

 


 

BHC-Damen stehen im Final Four – 7:3 gegen den MHC

Unsere Damen haben den Sprung zur Heim-Endrunde in der Max-Schmeling-Halle geschafft. Mit 7:3 (3:1) setzte sich der BHC im Viertelfinale gegen den Mannheimer HC durch.

Die BHC-Damen gingen früh durch zwei Strafecken-Treffer von Anke Grueneberg (2./5. Minute) in Führung. "Das war der Türoffner", sagte BHC-Trainer Marcel König. Die Mannheimerinnen versuchten nun zurückzukommen, agierten aber im Schusskreis zu hektisch. Dennoch gelang es Lydia Haase (14.) aus dem Kreisgewühl heraus den Anschluss zum 1:2 zu markieren. Doch im direkten Gegenzug stellte BHC-Kapitänin Franka Stern (15.) den alten Abstand wieder her. Der BHC schaltete fortan seine Anfangsoffensive etwas zurück, sodass Mannheim zu mehr Spielanteilen kam. Mit einer Schlussecke hätte Haase sogar erneut verkürzen können, aber BHC-Keeperin Barbara Vogel parierte.  

Haases (37.) 2:3 ließ die Gäste zu Beginn der zweiten Halbzeit noch einmal hoffen, doch wie schon in der ersten Halbzeit erhöhte der BHC postwendend. Diesmal war Kerstin Holm (37.) die Torschützin. Aber der Süd-Vize steckte nicht auf und verkürzte durch einen Strafeckentreffer von Maxi Pohl (43.) auf 3:4. Fast hätte der BHC erneut erhöht, doch diesmal kratzte Charlotte van Bodegom den Ball noch von der Linie.

BHC spürte den stärker werdenden MHC du zog seinerseits das Tempo an. Heraussprang die fünfte Strafecke, die Rekordnationalspielerin Natascha Keller (47.) schmerzlos zum 5:3 versenkte. Wenig später reagierte MHC-Keeperin Lisa Schneider stark gegen Gruenebergs Eckenschlenzer und bewahrte ihr Team vor einem erneuten Rückstand. Nach Kellers 6:3 (55.) setzte der MHC alles auf eine Karte und spielte mit Anissa Korth als Feldtorhüterin. Doch es half nichts mehr, stattdessen machte Keller mit dem 7:3 (59.) ins leere Tor ihren Hattrick perfekt.

"Mannheim hat es uns schwer gemacht. Wir sind erleichtert, die Heim-Endrunde erreicht zu haben. Der Druck war da", meinte König. Keller fügte hinzu: "Wir freuen uns riesig, jetzt noch zwei weitere Spiele bestreiten zu dürfen. Immer wenn es brenzlig wurde, haben wir einen draufgesetzt."

Berliner HC – Mannheimer HC 7:3 (3:1)
1:0 (2.) Anke Grueneberg KE
2:0 (5.) Anke Grueneberg KE
2:1 (14.) Lydia Haase
3:1 (15.) Franziska Stern
3:2 (37.) Lydia Haase
4:2 (37.) Kerstin Holm
4:3 (43.) Maxi Pohl KE
5:3 (47.) Natascha Keller KE
6:3 (55.) Natascha Keller
7:3 (59.) Natascha Keller

 


 

Hockeyradio überträgt das Final Four live

Nach der erfolgreichen Premiere im Juni 2012 überträgt Hockeyradio auch dieses Jahr wieder zwei Tage lang live aus Berlin. Das Hockeyradio-Team bietet allen daheimgebliebenen Fans und Freunden des Hockeysports insgesamt 16 Stunden Hockey der Spitzenklasse. Dazu Produzent Michael Donnermeyer: "Nach der tollen Übertragung von der Feld-Endrunde letztes Jahr war es für uns sofort klar, dass wir auch dieses Event wieder begleiten wollen. Wir wollen allen Hockeyfans einen authentischen und emotionalen Eindruck der Spiele vermitteln, gleichzeitig aber auch Interessantes im Umfeld der Endrunde zeigen. Wer nicht in der Halle sein kann, der kann sich sicher sein: Das volle Paket Hockey-DM gibt es bei Hockeyradio!"

Die Übertragung der Spiele findet am Samstag, den 9. Februar 2013 von 10:00 bis 20:00 Uhr und am Sonntag, den 10. Februar 2013 von 11:00 bis 17:00 Uhr statt.
Die Sendung wird im ALEX RADIO bei ALEX Offener Kanal Berlin übertragen und kann parallel im Internet über die Livestreams von ALEX und Tide abgerufen werden.

 


 

 

Viertelfinal-Vorschau

Die Damen und Herren des Berliner Hockey Clubs sind nur noch einen Sieg von der Qualifikation für die 52. Deutschen Hallenhockey-Meisterschaften in Berlin entfernt. Gewinnen die BHC-Teams am Samstag ihre Viertelfinals gegen die Zweiten der 1. Bundesliga Süd, steht einer Teilnahme am Final Four in der Max-Schmeling-Halle nichts mehr im Wege.

Samstag, 02. Februar 2013 – Viertelfinals
13.00 Uhr Damen Berliner HC – Mannheimer HC
15.30 Uhr Herren Berliner HC – TSV Mannheim
Austragungsort: Cole-Sports-Center, Hüttenweg 41-45, 14195 Berlin

Beide BHC-Teams sind ungeschlagen durch die zehn Spieltage umfassende Hauptrunde marschiert. Als Staffelsieger der Ost-Gruppe dürfen sie nun ihre Viertelfinals im heimischen Cole-Sports-Center austragen. Die BHC-Verantwortlichen erwarten ein mit 500 Zuschauern ausverkauftes Haus.

Die Damen gehen als klarer Favorit in ihr Duell mit dem Mannheimer HC. „Das wird ein sehr interessantes und spannendes Spiel“, verspricht Trainer Marcel König, dessen Team seit 2010 kein Final Four mehr verpasst hat. In Natascha Keller hat er die überragende Akteurin in seinen Reihen. „Taschi hat wieder richtig Spaß am Spiel und trifft momentan nach Belieben“, erzählt König. Die Rekord-Nationalspielerin ist mit ihren 27 Toren auch die treffsicherste Spielerin in dieser Bundesliga-Saison.

MHC-Trainer Aditya Pasarakonda weiß, dass seinen Damen nur Außenseiterchancen zugeschrieben werden und fordert daher: „Wir müssen gut ins Spiel reinkommen und an unsere Leistungsgrenze gehen.“ Jedoch muss er krankheitsbedingt auf Athen-Olympiasiegerin Mandy Haase verzichten, während der BHC personell aus dem Vollen schöpfen kann. Neben der fünfmaligen Olympia-Teilnehmerin Keller zählen auch die London-Olympionikinnen Katharina Otte und Anke Grueneberg zum Aufgebot.

„Es ist ganz wichtig, ein Heimspiel zu haben“, weiß auch BHC-Herren-Trainer Friedel Stupp. Im Duell mit dem Überraschungsteam der Süd-Staffel zählt Stupp auf die lautstarke Unterstützung von den Rängen. Der TSV Mannheim ist als Aufsteiger in die Saison gestartet und beendete seine Erstliga-Premiere mit einem sensationellen zweiten Platz in der starken Süd-Gruppe. „Wir haben genug Videomaterial“, verrät Stupp und bescheinigt seinem Team gegenüber dem 9:3-Erfolg gegen die Zehlendorfer Wespen am Sonntag noch Steigerungspotenzial.

2009 haben sich die BHC-Herren zuletzt für ein Final Four in der Halle qualifiziert, in den letzten drei Jahren war jeweils im Viertelfinale Endstation gewesen. Das soll dieses Jahr nicht erneut passieren. Schließlich will der Hauptstadtclub nach dem Feld-Titel 2012 nun nach dem Double greifen.

Neben den beiden BHC-Teams können auch noch zwei weitere Berliner Vereine den Sprung ins Final Four schaffen. Die Herren der Zehlendorfer Wespen treten am Samstag in Mannheim beim MHC an. Die Damen vom TuS Lichterfelde messen sich am Sonntag ebenfalls in Mannheim mit dem TSV.

Spielplan Final Four

Samstag, 09. Februar 2013 – Halbfinals
12.00 Uhr Damen UHC Hamburg/RW Köln – Berliner HC/Mannheimer HC
14.15 Uhr Damen TSV Mannheim/ TuS Lichterfelde – Mülheim/Club an der Alster
16.30 Uhr Herren Harvestehuder THC/RW Köln – Berliner HC/TSV Mannheim
18.45 Uhr Herren Mannheimer HC/Zehlendorfer Wespen – Mülheim/Club an d. Alster

Sonntag, 10. Februar 2013 – Finals
11.30 Uhr Finale Damen
14.30 Uhr Finale Herren

 

 


 

Infos rund um die DM gibt's auch auf Facebook und Twitter

Aktuelle Infos rund um die DM gibt es auch auf Facebook unter "Berliner Hockey Club" sowie auf Twitter unter "Berliner_HC". Der Hashtag zum Final Four lautet #DM2013Berlin


 

 


 
Service: Beide Viertelfinals im Liveticker
 
Wer am Samstag nicht persönlich im Cole-Sports-Center dabei sein kann, kann die beiden Viertelfinalspiele im Liveticker verfolgen.
 
 
Zu den Tickern geht's hier:
13.00 Uhr Damen: BHC - MHC
15.30 Uhr Herren: BHC - TSV
 

 
Viertelfinalspiele am 02. Februar 2013 beim BHC!
Die Anstoßzeiten für die Viertelfinalspiele unserer Damen und Herren stehen fest!
Damen vs. Mannheimer HC um 13:00
Herren vs. TSV Mannheim um 15:30
Wie bereits vor zwei Jahren können wir wieder nur 500 Leute in das Cole-Sports-Center lassen. Daher haben wir für euch einen Kartenvorverkauf eingerichtet. Dieser findet ab Dienstag (29.01.2013) in der BHC Gastronomie statt. Ihr könnt euch täglich ab 16 Uhr bei Horst Kretschmer oder Hotte Eure Karten zum Preis von 12€, ermäßigt 8€ sichern.
 
 

Doppel-Heimsieg für den BHC!
 
Beide BHC-Teams sind als Staffelsieger ins Viertelfinale der Deutschen Hallenhockey-Meisterschaften eingezogen und haben damit Heimrecht. Die Viertelfinals finden am kommenden Samstag (2. Februar) im Cole-Sports-Center statt. Erst spielen die Damen gegen den Mannheimer HC, anschließend treffen die Herren auf den TSV Mannheim. „Ein Heimspiel zu haben, ist natürlich wichtig“, sagte Herren-Trainer Friedel Stupp, der am Samstag auf volles Haus und eine